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Hans Poelzig
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Hans Poelzig (* 30. April 1869 in Berlin; â 14. Juni 1936 ebenda) war ein deutscher Architekt, Maler, BĂźhnenbildner, Filmarchitekt und Hochschullehrer. Vor allem seine Beiträge zur expressionistischen Architektur und zur Neuen Sachlichkeit machten ihn bekannt.
Seine Kinder waren der Architekt Peter Poelzig (1906â1981), die Schauspielerin Ruth Poelzig (1904â1996) sowie aus seiner zweiten Ehe mit Marlene Moeschke-Poelzig (1894â1985) der Schauspieler und Darmstädter Schauspieldirektor Jochen Poelzig.
Contents
⢠Leben
⢠Werk
⢠Gemälde
⢠Schriften
⢠Wßrdigung
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Hans Poelzig wurde am 30. April 1869 in Berlin (andere Quellen nennen PÜlzig) als sechstes Kind von Gräfin Clara Henriette von Poelzig geboren. Seine Mutter war die Tochter von Alexander von Hanstein Graf von PÜlzig und Beiersdorf. Ihr Mann, der britische Reeder George Acland Ames, bestritt jedoch die Vaterschaft und lieà sich drei Monate nach der Geburt des Kindes von Clara scheiden. Hans wurde daher mit Nachnamen nicht Ames, sondern Poelzig genannt und von Pflegeeltern, dem Chordirigenten Emil Liese und seiner Frau, in Stolpe, heute ein Teil von Berlin-Wannsee, aufgezogen.
Nach Abschluss der Grundschule wechselte Poelzig im Mai 1879 an das Victoria-Gymnasium in Potsdam.cite-ref-0-1-0[1]
Von 1889 bis 1894 studierte Poelzig Hochbau an der Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg und trat 1899 ein Amt als Bauassessor im Ministerium der Ăśffentlichen Arbeiten des KĂśnigreichs PreuĂen an. Im gleichen Jahr heiratete er Maria Voss, mit der er vier Kinder hatte.
Poelzigs Karriere begann mit der Berufung als Lehrer fßr Stilkunde an die KÜnigliche Kunst- und Kunstgewerbeschule in Breslau; 1903 wurde er als Nachfolger von Hermann Kßhn deren Direktor. Bereits stark dem Expressionismus verpflichtet, machte er die ab 1911 KÜnigliche Akademie fßr Bau- und Kunstgewerbe genannte Einrichtung zu einer der fortschrittlichsten Architektur- und Kunstschulen in Deutschland. 1916 wurde Poelzig als Nachfolger von Hans Erlwein Stadtbauratcite-ref-2[2] in Dresden und 1919 Vorsitzender des Deutschen Werkbundes, den er wesentlich mitprägte und der heute auch stellvertretend fßr die Neue Sachlichkeit steht.
Seit 1918 verband ihn eine enge Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft mit der Bildhauerin und Architektin Marlene Moeschke, die 1924 seine zweite Ehefrau wurde. Das Paar hatte drei Kinder.
Ab 1920 arbeitete er wieder in Berlin und leitete ein Meisteratelier fĂźr Architektur an der Akademie der KĂźnste zu Berlin. 1921 beteiligte er sich an dem in die Architekturgeschichte eingegangenen Wettbewerb fĂźr die Neubebauung eines prominent platzierten Areals am Bahnhof Berlin FriedrichstraĂe.cite-ref-3[3] Zwei Jahre später wurde er als Professor an die Technische Hochschule Berlin berufen.cite-ref-4[4] Hier entwickelte sich zwischen Poelzig und dem einst von ihm gefĂśrderten Heinrich Tessenow ein heftiger Diskurs Ăźber Inhalte und Art der Ausbildung junger Architekten.
Im Wandel von der handwerklich geprägten Produktion zur industriellen Fertigung rezipierte Poelzig diese Entwicklung in seinen Berliner Jahren und schuf hier die Grundlagen fĂźr die Neue Sachlichkeit in der Architektur. Der von ihm so genannte Materialstil brachte durch seine Schlichtheit die Eigenschaften der verwendeten Materialien viel stärker zur Geltung als der ornamental geprägte Stil der Zeit. 1926 wurde Poelzig Vorstandsmitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA) und war weiterhin in der Gemeinschaft âDer Ringâ tätig.cite-ref-0-1-1[1] Im Jahr 1929 verlieh ihm die Technische Hochschule Stuttgart die EhrendoktorwĂźrde. Von 1929 bis 1930 entstand nach den Plänen seiner Frau Marlene Moeschke-Poelzig das Atelier- und Wohnhaus fĂźr die Familie an der Tannenbergallee 28 in Berlin-Westend.cite-ref-tsp2020-5-0[5]
Die Berliner Akademie der KĂźnste gestaltete 1931 die Ausstellung âPoelzig und seine Schuleâ. Ab dem 1. Januar 1933 war er Direktor der Vereinigten Staatsschulen fĂźr Freie und Angewandte Kunst in Berlin, die er aber am 10. April auf Veranlassung der Nationalsozialisten wieder verlassen musste.
Die rechte Presse warf ihm vor, er sei ein âBaubolschewikâ, weil er an dem Wettbewerb fĂźr ein Theater in Charkiw (damals Sowjetunion) 1930 und einem Sowjetpalast in Moskau 1931 teilgenommen hatte. Dies wurde mit einer BefĂźrwortung des Kommunismus gleichgesetzt.cite-ref-6[6] Die Angriffe setzten sich auch nach der âMachtergreifungâ der Nazis fort. Poelzig wies wiederholt die Behauptung zurĂźck, er sei jĂźdischer Abstammung.cite-ref-pehnt-schirren-2007-187-7-0[7]
Im Jahr 1935 erhielt Poelzig den Ersten Preis fĂźr seinen Entwurf fĂźr ein Theater- und Konzerthaus in Istanbul. FĂźr dies Projekt aber auch fĂźr Verhandlungen Ăźber einen Vertrag als Professor an der Akademie der SchĂśnen KĂźnste in Istanbul fĂźr drei Jahre reiste er zwei Mal nach Istanbul.cite-ref-pehnt-schirren-2007-187-7-1[7]
Zum 30. November 1935 schied er nach Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren aus seinen Ămtern als Vorsteher eines Meisterateliers an der PreuĂischen Akademie der KĂźnste und als Lehrer der Technischen Hochschule aus.cite-ref-pehnt-schirren-2007-187-7-2[7]
Am 14. Juni 1936 starb Hans Poelzig an den Folgen eines dritten Schlaganfalls. Er wurde am 17. Juni auf dem Dorffriedhof von Wannsee beigesetzt.cite-ref-pehnt-schirren-2007-187-7-3[7] Das vom Land Berlin betreute Ehrengrab befindet sich in der Abteilung 9W.
1937 musste seine Frau ihr Atelier auf Druck der Nationalsozialisten schlieĂen.cite-ref-tsp2020-5-1[5]
Die Akademie der KĂźnste ehrte Hans Poelzig im Jahre 2008 erneut in einer Ausstellung, in der Werke und der Nachlass des KĂźnstlers gezeigt wurden.cite-ref-8[8]
Werk
Bauten und EntwĂźrfe
⢠1903â1906: Erweiterungsbau des Rathauses in LĂśwenberg, Niederschlesien (heute LwĂłwek ĹlÄ
ski, Polen)
⢠1906: Pfarrkirche in Maltsch (Schlesien) (heute Malczyce, Polen)
⢠1908â1914: architektonische Gestaltung der Staumauer der Talsperre Klingenberg in Sachsen
⢠vor 1909: Mehrfamilienwohnhaus in Breslaucite-ref-9[9]
⢠1910: Landhaus Zwirner, seit 1926 Boberhaus, in LĂśwenberg, Niederschlesien, Hirschberger StraĂe 10
⢠1910: Wettbewerbsentwurf fßr ein Bismarck-Nationaldenkmal auf der ElisenhÜhe bei Bingerbrßck (gemeinsam mit dem Bildhauer Theodor von Gosen; nicht prämiert)cite-ref-10[10]
⢠1911: Wasserturm mit Markthalle, so genannter âOberschlesienturmâ, in Posen (nur Fundament erhalten als Unterbau des Iglica-Turms der Messe in PoznaĹ)
⢠1911: BĂźro- und Geschäftshaus in Breslau, JunkernstraĂe (heute ul. Ofiar OĹwiÄcimskich) / AltbĂźĂerstraĂe (heute ul. Ĺaciarska)
⢠1911â1913: Pergola, Ausstellungsgebäude (Vier-Kuppel-Pavillon) und Restaurant fĂźr die Jahrhundertausstellung 1913 in Breslau
⢠1913: Gruftkapelle beim Schloss Carolath in Niederschlesien Während an anderer Stelle von einem 1912 ausgefĂźhrten âMausoleumâ âauf dem Schlossplatzâ die Rede ist, sind Poelzigs erhaltene EntwĂźrfe als âKapellenanbauâ (Anbau an eine bestehende Schlosskapelle) bezeichnet und auf 1913 datiert.cite-ref-12[12]
⢠1914: Konzertsaal in Breslau
⢠1913â1915: Betriebsgebäude der Annagrube in Pschow in Oberschlesien (heute PszĂłw, Polen)
⢠1916: Wettbewerbsentwurf fßr das Haus der Freundschaft in Istanbul
⢠1917: Entwßrfe fßr eine Feuerwache in Dresden
⢠1917: Entwßrfe fßr ein Bßrogebäude der Stadtverwaltung in Dresden
⢠1918â1919: Umbau des GroĂen Schauspielhauses in Berlin (zerstĂśrt)cite-ref-13[13] Mit diesem viel publizierten Umbau schuf Poelzig sich einen europaweiten Ruf.
⢠1920: Expressionistisches Transformatorenhaus in Friedland in OstpreuĂen
⢠1921: Wettbewerbsentwurf fĂźr die Bebauung eines GrundstĂźcks an der FriedrichstraĂe in Berlin
⢠1923: Poelzig-Bau als Verwaltungsgebäude des Textilunternehmens GebrĂźder Meyer in Hannover-Vinnhorst, Beneckeallee 32 (teilweise AusfĂźhrung einer grĂśĂeren Planung)cite-ref-15[15]cite-ref-16[16]
⢠1925â1926: Geschäftshaus âHaus am Zooâ mit Kino Capitol in Berlin-Charlottenburg, Budapester StraĂe (nĂśrdlich am heutigen Breitscheidplatz; kriegszerstĂśrt)cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]
⢠1926: Mosaikbrunnen auf der 5. Jahresschau Deutscher Arbeit 1926 (Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung) in Dresden
⢠1927: Wohnhaus in der WeiĂenhofsiedlung in Stuttgart
⢠1927: BĂźro- und Fabrikgebäude der Trikotagenfabrik Sigmund Goeritz AG in Chemnitz, UlmenstraĂe (nur ein Teil der ursprĂźnglichen Planung ausgefĂźhrt)
⢠1927â1928: Typenentwurf einer Tankstelle der Reichskraftsprit und der Deutschen Gasolincite-ref-21[21]
⢠1927â1929: acht Mehrfamilienwohnhäuser bzw. Wohn- und Geschäftshäuser mit dem Kino Babylon im Scheunenviertel in Berlin (um den BĂźlowplatz, heute Rosa-Luxemburg-Platz) Die ursprĂźngliche Planung umfasste 14 GrundstĂźckecite-ref-22[22], die nach der städtebaulichen Umgestaltung des Scheunenviertels noch immer unbebaut waren. Die acht ausgefĂźhrten Gebäude (mit 170 Wohnungen und ca. 80 Ladenlokalen) wurden grĂśĂtenteils im Zweiten Weltkrieg zerstĂśrt, drei stehen unter Denkmalschutz.cite-ref-23[23]cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]
⢠1928â1930: Fabrikanlage des Kabelwerks Dr. Cassirer & Co. AG in Berlin-Hakenfelde, Hugo-Cassirer-StraĂe 44
⢠1928â1931: Verwaltungsgebäude der I.G. Farben in Frankfurt am Main (heute I.G.-Farben-Hauscite-ref-26[26] der Goethe-Universität)
⢠1928: Entwurf eines Geschäftshauses fĂźr das Modehaus S. Adam in Berlin, Friedrichstadt, Leipziger StraĂe / FriedrichstraĂecite-ref-27[27]
⢠1928: Wohnhäuser in der Siedlung am Fischtalgrund in Berlin-Zehlendorf (fĂźr die Ausstellung âBauen und Wohnenâ)
⢠1929â1931: Haus des Rundfunks in Berlin-Charlottenburg, Masurenallee
⢠1929â1931: Einfamilienhaus, genannt âPoelzig-Hausâ oder âHaus Steinertâ, in Kliedbruch bei Krefeld
⢠1931: Gebäude der Sparkasse in Wolgast, am historischen Marktplatz
Gemälde
Da Poelzig seine Gemälde immer wieder ßberarbeitete, sind die Daten der Entstehung sehr unbestimmt:
⢠begonnen 1918: Apokalyptische Reiter
⢠1919/1920 bis 1930: Blocksberg
⢠Anfang der 1920er Jahre bis 1930: Don Quichote
⢠Mitte der 1920er Jahre bis 1930, unvollendet: Drei Frauen, Kind und Tod
⢠1928â1931: Berglandschaft
⢠Mitte der 1920er Jahre bis 1931: Karneval
BĂźhnenbilder, Filme und Filmarchitektur
Neben seinen vielen Industrie- und Gewerbebauten machte sich Poelzig seit Beginn der 1920er Jahre auch als Entwerfer von BĂźhnenbildern und Filmszenarien einen Ruf. Am bekanntesten ist die expressionistische Stadtarchitektur, die er fĂźr Paul Wegeners Film Der Golem, wie er in die Welt kam (1920) entworfen hat, sowie die Burg Grieshuus fĂźr Zur Chronik von Grieshuus (1923â1925, Regie: Arthur von Gerlach), die mehrere Jahre auf dem Ufa-Gelände in Neubabelsberg stehen blieb und als Burg Norfolk auch in dem Film Maria Stuart (1927, Regie: Friedrich Feher, Leopold Jessner) Verwendung fand.
In dem Horrorfilm Die schwarze Katze (1934, Regie: Edgar G. Ulmer), dem ersten gemeinsamen Film von Bela Lugosi und Boris Karloff, spielt Karloff den fiktiven Architekten Hjalmar Poelzig, der mitten in der ungarischen Steppe sein Haus im Stil der Neuen Sachlichkeit auf den Ruinen einer im Ersten Weltkrieg zerstĂśrten Festung errichtet hat, deren Kommandant er gewesen war, und in deren KellergewĂślbe er schwarze Messen begeht.
Im Jahr 2004 wurde das Foyer von Poelzigs GroĂem Schauspielhaus als Kulisse fĂźr den japanischen Film Godzilla: Final Wars von Regisseur Riyuhai Katamura nachgebaut. Das Foyer stellt dort das Innere eines auĂerirdischen Raumschiffes dar.cite-ref-28[28]
Schriften
⢠Architekturfragen. In: Das Kunstblatt, 6. Jahrgang 1922, Heft 4, S. 153â163 (Teil 1) / Heft 5, S. 191â199 (Teil 2). (Druckfassung eines am 25. Februar 1922 in Berlin gehaltenen Vortrags)
⢠Vom Bauen unserer Zeit. In: Die Form, 1. Jahrgang 1922, Heft 1, S. 16â29. (Digitalisat bei der Universitätsbibliothek Heidelberg)
WĂźrdigung
Die Hans-Poelzig-StraĂe in Frankfurt-Kalbach-Riedberg wurde im April 2013 nach ihm benannt.cite-ref-29[29] Im Berliner Ortsteil Hakenfelde gibt es auch eine nach ihm benannte StraĂe, an der auch sein Bau der Fabrikanlage des Kabelwerkes Dr. Cassirer & Co. AG liegt.cite-ref-30[30] Seit 2015 trägt die Oberschule in Klingenberg-Sachsenhof seinen Namen.
Am 18. November 2015 weihte der Friedrichstadt-Palast Berlin zu Ehren seiner GrĂźnder Max Reinhardt, Hans Poelzig und Erik Charell feierlich ein Denkzeichen an der FriedrichstraĂe 107 ein.cite-ref-31[31]
Literatur
⢠Matthias Donath: Hans Poelzig. In: Institut fßr Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie.
⢠Konrad Nonn: Hans Poelzig. In: Zentralblatt der Bauverwaltung. Nr. 28, 1925, S. 333â336 (zlb.de).
⢠Theodor Heuss: Hans Poelzig. Bauten und Entwßrfe eines deutschen Baumeisters. 1939. Nachdruck: DVA, Stuttgart 1985, ISBN 3-421-02835-4.
⢠Julius Posener (Hrsg.): Hans Poelzig. Gesammelte Schriften und Werke. 1966.
⢠Der dramatische Raum. Hans Poelzig. Malerei, Theater, Film. Kat. Museum Haus Lange / Museum Haus Esters. Krefeld 1986.
⢠Matthias Schirren (Hrsg.): Hans Poelzig. Ernst & Sohn, Berlin 1989, ISBN 3-433-02091-4.
⢠Sender Freies Berlin (Hrsg.): Hans Poelzig. Haus des Rundfunks. Ars Nicolai, Berlin 1994, ISBN 3-89479-059-8.
⢠Hans-Peter Reichmann (Red.): Hans Poelzig. Bauten fßr den Film [Kinematograph 12]. Ausstellungskatalog. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-88799-056-0.
⢠Jerzy Ilkosz und Beate StĂśrtkuhl (Hrsg.): Hans Poelzig in Breslau. Architektur und Kunst 1900â1916. Delmenhorst 2000, ISBN 978-3-932292-30-9.
⢠Matthias Schirren: Poelzig, Hans. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 20. Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-00201-6, S. 565â567 (deutsche-biographie.de).
⢠Sven GrĂźne, Gregor Herberholz: Hans Poelzigs ÂŤFestbauÂť fĂźr die Arbeit. Die Textilfabrik Sigmund Goeritz A.G. in Chemnitz (1922â1927). (mit einem Nachwort von Tilo Richter) Passage-Verlag, Leipzig 2005, ISBN 3-938543-07-8.
⢠Wolfgang Pehnt, Matthias Schirren (Hrsg.): Hans Poelzig. Architekt, Lehrer, Kßnstler. DVA, Mßnchen 2007, ISBN 978-3-421-03623-0 (Begleitbuch zur Ausstellung 2008; Exzerpt (Memento vom 20. September 2011 im Internet Archive; PDF)).
⢠Hans-Stefan Bolz: Hans Poelzig und der âneuzeitliche Fabrikbauâ. Industriebauten 1906â1934. (2 Bände) Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Bonn 2008. urn:nbn:de:hbz:5-16153.
⢠Andrea Gottdang: Programm und Propaganda. Hans Poelzigs Vorprojekt fĂźr das Salzburger Festspielhaus. In: INSITU. Zeitschrift fĂźr Architekturgeschichte 2 (2009), S. 223â240.
⢠Winfried Nerdinger: Hans Poelzig, Paul Bonatz, Paul Schmitthenner â Die allmähliche Aufwertung, Normalisierung und Rehabilitierung der Konservativen, Opportunisten und NS-Mittäter. In: Arch+ 235 Rechte Räume 05/2019 (online).
⢠Bernd Polster: Hans Poelzig. FĂźr eine undogmatische Moderne. In: Stadtgruppe Stuttgart Deutscher Werkbund (Hrsg.): Die Werkbundsiedlung am WeiĂenhof. Vom Neuen Sitzen und Gestalten. avedition, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-89986-386-4, S. 80â97.
Weblinks
Commons
: Hans Poelzig
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Hans Poelzig im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Hans Poelzig. In: archINFORM.
⢠Biografie (Memento vom 13. Juni 2013 im Internet Archive) In: Festschrift 125 Jahre Technische Universität Berlin
⢠Hans Poelzig: Projekte (im Bestand des Architekturmuseums der TU Berlin)
⢠Sabrina Dohle: Fotokatalog Poelzig (2006/2007) (PDF; 7,1 MB)
⢠Biografie im Stadtwiki Dresden
⢠Hans-Poelzig-Sammlung im Archiv der Akademie der Kßnste, Berlin
⢠Poelzig, Hans. Hessische Biografie. (Stand: 28. November 2023). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Einzelnachweise
cite-note-0-11. â Ulrike Eichhorn: Hans Poelzig in Berlin. Edition Eichhorn, Berlin 2014, ISBN 978-3-8442-9823-9.
cite-note-22. â Personalien. In: Kunstchronik. Jg. N.F. 27 (1916) Nr. 26, Spalte 253.
cite-note-33. â Sein Entwurf wurde anderem in der Zeitschrift Das Kunstblatt (Heft 3, 1922, S. 132â133) abgebildet und besprochen.
cite-note-44. â Prof. Dr.-Ing. E. h. Stadtbaurat Hans Poelzig. In: Catalogus Professorum TU Berlin. Abgerufen am 30. Juli 2024.
cite-note-tsp2020-55. â Petition fĂźr Rettung der Poelzig-Villa
cite-note-66. â Wolfgang Pehnt: Wille zum Ausdruck. In: Wolfgang Pehnt, Matthias Schirren (Hrsg.): Hans Poelzig. Architekt, Lehrer, KĂźnstler. 2007, S. 41â42.
cite-note-pehnt-schirren-2007-187-77. â Wolfgang Pehnt, Matthias Schirren: Hans Poelzig. 1869 bis 1936. Architekt, Lehrer, KĂźnstler. Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), MĂźnchen 2007, ISBN 978-3-421-03623-0, S. 187.
cite-note-88. â Nikolaus Bernau: Mehr als Rokoko-Expressionismus. In: Berliner Zeitung, 3. Januar 2008.
cite-note-99. â Der Baumeister, 1. Jahrgang 1909, Heft 2.
cite-note-1010. â Max Schmid (Hrsg.): Hundert EntwĂźrfe aus dem Wettbewerb fĂźr das Bismarck-National-Denkmal auf der ElisenhĂśhe bei BingerbrĂźck-Bingen. DĂźsseldorfer Verlagsanstalt, DĂźsseldorf 1911. (n. pag.).
cite-note-1111. â Hans Poelzigâs Sulphuric Acid Factory in LuboĹ, Poland (1911â1912), in: Website âSocks-Studioâ, 26. November 2013 (englisch).
cite-note-1212. â drei Blätter (Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Perspektive des Innenraums) beim Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Inventar-Nummern 2681, 2682, 2683
cite-note-1313. â zeitgenĂśssische Abbildung in: Walter MĂźller-Wulckow: Deutsche Baukunst der Gegenwart. Bauten der Gemeinschaft. Langewiesche Verlag, KĂśnigstein/Taunus / Leipzig 1929, S. 61.
cite-note-1515. â Matthias Schmidt: Hans Poelzig in Hannover. Zum ehemaligen Verwaltungsgbäude der Textilfabrik Meyer in Hannover-Vinnhorst. In: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 3. Jahrgang 1983, Heft 3, S. #.
cite-note-1616. â P. Paul Zalewski: Hans Poelzig in Hannover. In: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 28. Jahrgang 2008, Heft 2, S. 49â54.
cite-note-1717. â A. Wedemeyer: Das Berliner Filmtheater âCapitolâ. In: Deutsche Bauzeitung, 60. Jahrgang 1926, Nr. 43 (vom 29. Mai 1926), S. 353â359.
cite-note-1818. â Walter MĂźller-Wulckow: Deutsche Baukunst der Gegenwart. Bauten der Gemeinschaft. Langewiesche Verlag, KĂśnigstein/Taunus / Leipzig 1929, S. 67 (Abbildung).
cite-note-1919. â Walter MĂźller-Wulckow: Deutsche Baukunst der Gegenwart. Bauten der Gemeinschaft. Langewiesche Verlag, KĂśnigstein/Taunus / Leipzig 1929, S. 65 (Abbildung).
cite-note-2020. â Wilhelm Lotz: Hans Poelzigs Deutsches Lichtspieltheater in Breslau. In: Die Form, 2. Jahrgang 1927, S. 153 (Text; Digitalisat bei der Universitätsbibliothek Heidelberg), S. 154 (Abbildungen; Digitalisat), S. 155 (Abbildungen; Digitalisat), S. 156 (Abbildungen; Digitalisat).
cite-note-2121. â Joachim Kleinmanns: Super, voll! Kleine Kulturgeschichte der Tankstelle. Jonas Verlag, Marburg 2002, S. 86.
cite-note-2222. â Lageplan im MaĂstab 1:500 (Inventar-Nummer 3559) beim Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin
cite-note-2323. â Mietshaus WeydingerstraĂe 20/22, LinienstraĂe 13 in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin
cite-note-2424. â Wohn- und Geschäftshaus WeydingerstraĂe 18, LinienstraĂe 237 in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin
cite-note-2525. â Wohnhausblock mit Kino âBabylonâ in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin
cite-note-2626. â Campus Westend. (PDF) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Juni 2024, abgerufen am 30. Juli 2024 (Lageplan).
cite-note-2727. â 18 Blätter (Modellfotos, Perspektive, Grundrisse, Schnitt, Ansicht FriedrichstraĂe) beim Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Inventar-Nummern 3819, F 1827, F 1828, F 1829, HP 027,001, HP 027,002, HP 027,003, HP 027,004, HP 027,005, HP 027,006, HP 027,007, HP 027,008, HP 027,009, HP 027,010, HP 027,011, HP 027,012, HP 027,013, HP 027,014
cite-note-2828. â Karl R. Kegler: Godzilla trifft Poelzig. In: archimaera. Heft 2/2009; archimaera.de (PDF; 1,5 MB).
cite-note-2929. â Amtsblatt fĂźr Frankfurt am Main, 144. Jg., Nr. 17, Stadt Frankfurt am Main, 23. April 2013; frankfurt.de (Memento vom 21. Mai 2014 im Internet Archive; PDF; 5 MB)
cite-note-3030. â Hans-Poelzig-StraĂe. In: StraĂennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
cite-note-3131. â Dirk Jericho: Der Friedrichstadt-Palast ehrt seine GrĂźndungsväter. In: Berliner Woche. 16. November 2015, abgerufen am 26. Februar 2020.